Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sucht für das Referat IP 2 „Projektentwicklung und -betreuung Forschungsprogramme“ in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen

Referentin / Referenten (w/m/d)
Zuwendungs-, Vertrags- und Vergaberecht

Knr. 155-26
  • Vergütung

    E 13 TVöD

  • Beschäftigungs­art

    befristet für
    2 Jahre

  • Wochen­stunden

    39h
    Teilzeit möglich

  • Arbeits­ort

    Bonn

  • Bewerbungs­frist

    18.11.2026

Das BBSR im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist die Ressortforschungseinrichtung des Bundes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) für die Themenbereiche Stadtentwicklung, Raumordnung, Wohnen und Bauwesen. Zudem setzt das BBSR vielfältige Förder- und Investitionsprogramme im Bereich von Klimaschutz und Stadtentwicklung um.

Dem Referat IP 2 obliegen die administrative Betreuung und strategische Weiterentwicklung, Planung und Koordination der Forschungsprogramme sowie diverser Förderprogramme und Sondermaßnahmen. Es ist für die verwaltungsseitige Projektabwicklung, unter Berücksichtigung der Vorgaben des Zuwendungs-, Haushalts-, Vergabe- und Vertragsrechts zuständig. Im Bereich der Zuwendungsmaßnahmen umfasst die Tätigkeit vor allem die Beratung bei der Antragstellung, die Antragsprüfung, die Bewilligung der Zuwendungen, die haushalterische Abwicklung, die Verwendungsnachweisprüfung sowie die Kontrolle der Einhaltung der Zweckbindungen über den Förderzeitraum hinaus.

Nähere Informationen darüber erhalten Sie hier.

Ihre Aufgaben:

  • Unterstützung und Vertretung der Referatsleitung in allen personellen, organisatorischen und fachlichen Angelegenheiten sowie Leitungs- und Führungsaufgaben
  • fachlich-übergreifende Steuerung des Zuwendungs-, Vergabe- und Vertragsmanagements im Referat, Anleitung und Koordination der Sachbearbeitungen und Bürosachbearbeitungen
  • Beantwortung von Anfragen sowie Berichterstattung gegenüber der Leitungsebene
  • Fortentwicklung bestehender Prozesse und Arbeitshilfen, Erarbeitung und Etablierung einheitlicher Verfahrensweisen unter Berücksichtigung fachlicher und gesetzlicher Vorgaben in Kooperation mit dem Grundsatzreferat; Vorgabe von Best-Practice-Ansätzen für die Programmumsetzung
  • Organisation von Programm-Jour-Fixes mit dem Ministerium, Agenda-Setting, Teilnahme an Veranstaltungen, Workshops etc. mit Programmbezug.

Ihr Profil:

Vorausgesetzt werden:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitäts-Diplom bzw. Master) in den Fachrichtungen Rechtswissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften oder ein vergleichbarer Abschluss
  • oder Sie gehören zum Kreis der Personen, die aufgrund nachgewiesener gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten bereits ausübten und diese nachweisen können
  • kein bisheriges befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland (gemäß § 14 Abs. 2 TzBfG)

Worauf es uns noch ankommt:

  • gute Kenntnisse und möglichst praktische Erfahrungen im Verwaltungsrecht sowie dem Haushalts-, Vergabe-, Vertrags- und Zuwendungsrecht (BHO, VwVfG, VGV, GWB, UVgO)
  • gute Kenntnisse in den gängigen IT‑Anwendungen der öffentlichen Verwaltung (insb. Office-Anwendungen sowie Datenbanken)
  • praktische Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung auf den Gebieten des
    Zuwendungs-, Vergabe- und Vertragsrechts
  • Erfahrungen in der Bearbeitung und Prüfung von Zuwendungen
  • Erfahrungen in datenbankgestützter Bearbeitung von Bescheiden und Verträgen
  • Fähigkeit und Bereitschaft zu selbstständigem, systematischem und eigenverantwortlichem Arbeiten
  • ausgeprägtes Kommunikationsvermögen und Kooperationsbereitschaft, sicheres und gewandtes Auftreten, v. a. gegenüber Antragstellenden und Förderinteressierten
  • Fähigkeit zur präzisen Argumentation sowie zur raschen Erfassung und Bewertung komplexer Sachverhalte
  • Bereitschaft zu gelegentlichen, auch mehrtägigen Dienstreisen

Unser Angebot:

Eine Einstellung erfolgt in der Entgeltgruppe 13 TVöD Bund, soweit die persönlichen Anforderungen erfüllt sind. Die aktuelle Entgelttabelle und den Entgeltrechner finden Sie unter https://oeffentlicher-dienst.info/

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Wochenstunden bei Tarifbeschäftigten.

Das Arbeitsverhältnis ist für die Dauer von 2 Jahren befristet.

Das strukturierte Auswahlverfahren wird voraussichtlich in der 50. Kalenderwoche stattfinden.

Wir stehen für:

Als moderner und zukunftssicherer Arbeitgeber gewährleisten wir die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung der Vielfalt unter unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hierfür wurden wir wiederholt durch das audit berufundfamilie zertifiziert.

Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt, wenn in dem betroffenen Bereich eine Unterrepräsentanz vorliegt.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von Ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Unsere Arbeitsumgebung zeichnet sich durch Familienfreundlichkeit aus und bietet flexible Arbeitszeiten und ‑formen. Individuelle Teilzeitvereinbarungen sind möglich und können je nach dienstlichen Belangen mit mobilem Arbeiten kombiniert werden.

Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt setzen wir uns aktiv für die Chancen der Diversität in der Arbeitswelt ein. Unser Ziel ist es, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund.

Weitere Gründe, die für uns als Arbeitgeber sprechen, finden Sie auf unserer Karriereseite
Das BBR als Arbeitgeber.

Ihre Bewerbung:

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung (Motivations­schreiben, Lebenslauf, sämtliche Abschluss- sowie Arbeitszeugnisse, ggf. die letzten drei Beurteilungen und weitere Qualifikationsnachweise und Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung) sowie unter der Angabe der Kennnummer 155-26 bis zum 18.11.2026 ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal www.interamt.de oder unter dem nachfolgenden Link:

https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=1504078

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes werden gebeten, die Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht – unter Nennung der Anschrift der Personalakten führenden Stelle – zu erteilen.

Interamt ist barrierefrei. Falls Sie Ihre Bewerbung dennoch nicht online einreichen können, wenden Sie sich bitte an die unter den Kontaktdaten genannte Person.

Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.

Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Fersch (Tel.-Nr. 0228/99 401-1830).
Ihre Ansprechperson zum Bewerbungs­verfahren ist Frau Mutz (Tel.-Nr. 0228/99 401-1334).